Mittwoch, 20. November 2013,
20 Uhr
Equilibre, Freiburg
Anne-Sophie Mutter, Violine
Orchestre de Chambre de Lausanne
Michael Francis, Leitung
Konzert zu Ehren von
Norbert
Moret
Programm:
- Maurice Ravel: Ma mère l'oye, Suite für Orchester
- Norbert Moret: ‹En rève›, Konzert für Violine und Orchester
- Arthur Honegger: Pastorale d’été, sinfonisches Gedicht für kleines
Orchester
- Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta
Anne-Sophie Mutter ist die Künstlerin der Superlative: Konzerte mit den
weltbesten Orchestern und Dirigenten, mehr als dreissig Jahre
Exklusivkünstlerin bei der prestigeträchtigen Deutschen Grammophon.
Ihre Star-Qualitäten sind im Klassik-Business unübertroffen. Sie ist
seit langem in der seltenen Situation, die Projekte auswählen zu
können, die ihr am Herzen liegen. Umso grösser ist die Freude, dass sie
für dieses Konzert in der Reihe Eclatsconcerts gewonnen werden konnte.
In eine Märchenwelt von fast überirdischer Schönheit entführt Maurice
Ravel das Publikum zu Beginn des Abends mit seiner Orchestersuite ‹Ma
mère l’oye›: Musikalische Geschichten vom Dornröschen; vom Kleinen
Däumling, der nicht nach Hause findet, weil die Vögel seine
Wegmarkierung verspeisen; von der Märchenkaiserin Laideronette, die
badet, während die Zwergenwesen der Pagoden dazu auf Nussschalen
musizieren...
Verzaubern wird daraufhin Norbert Morets wunderbares, für Anne-Sophie
Mutter geschriebenes Violinkonzert ‹En rêve›. 1988 führte sie es zum
ersten Mal auf, drei Jahre später spielte sie es mit dem Boston
Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa für CD ein. Am Geburtstag des
Komponisten und im Gedenken an seinen 15. Todestag bringt sie es nun
bei Eclatsconcerts, exklusiv in Freiburg wieder zur Aufführung. Eine
reiche Klangwelt, die sich schon in den hochpoetischen und
verheissungsvollen Satzbezeichnungen ankündigt: ‹Lumière vaporeuse›,
‹Dialogue avec l’Étoile unique› und ‹Azur fascinant›.
Die Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta von Béla Bartók
ist eines seiner bedeutendsten und grossartigsten Werke. Mit dem (in
Stanley Kubricks Film ‹Shining› erklingenden) 3. Satz mit seinen
unvergesslichen Arpeggien und Glissandi von Harfe, Celesta, Klavier und
Pauken enthält sie auch eines der berühmten Nachtstücke der
Musikgeschichte.