Samstag, 5. April 2014,
20 Uhr
Museum für Kunst und Geschichte
MAHF, Freiburg
Quatuor Diotima
Yun-Peng Zhao, Violine
Guillaume Latour, Violine
Franck Chevalier, Viola
Pierre Morlet, Cello
Programm:
- Alberto Posadas: Elogio de las sombras
- Ramon Lazkano: Lurralde (Schweizerische Erstaufführung)
- Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51
Ein kompetenteres Ensemble als das Quatuor Diotima lässt sich für
Konzerte mit zeitgenössischer Musik für Streichquartett kaum denken.
Die vier Franzosen bereiten ihre Interpretationen stets so gründlich
vor, dass man als Hörer noch den ausgefallensten und kompliziertesten
Ideen der Komponisten gern folgt. Sie können ultrafein spielen und den
dünnen Klangfaden mühelos gespannt halten, und, wo immer es sein muss,
langen sie mit rigorosem Furor zu. Die Intonation ist makellos
aufeinander abgestimmt, dynamische Bögen und Eruptionen vollziehen sich
in traumwandlerischem Parallelschwung.
Der Name des Quartetts versteht sich als Hommage an Luigi Nonos Werk
"Fragmente - Stille, an Diotima" (1980).
Die vier Musiker erhielten 1999 den ersten Preis des Pariser
Wettbewerbs FNAPEC und 2000 den Preis für zeitgenössische Musik des
Londoner Streichquartettwettbewerbs.
Von Beginn an gastierte das Quatuor Diotima an den großen
internationalen Konzerthäusern wie der Philharmonie und dem Konzerthaus
Berlin, der Reina Sofia in Madrid, der Cité de la Musique in Paris oder
der Wigmore Hall in London. Zahlreiche Konzerttourneen haben das
Quartett u.a. nach Japan, Korea, China, in die USA und nach Zentral-
und Südamerika geführt, außerdem ist es bei vielen internationalen
Musikfestivals zu Gast wie etwa dem Festival d’Aix-en-Provence, den
Bregenzer Festspielen, den Festivals von Aldeburgh und Cheltenham, dem
Helsinki Festival und dem Athen Festival.
Das Repertoire des Quatuor Diotima reicht von Haydn bis hin zu
zeitgenössischen Komponisten. Ein besonderer Fokus liegt auf der
klassischen Periode, der französischen Romantik, dem frühen 20.
Jahrhundert und den berühmtesten Werken der letzten fünfzig Jahre.
Uraufführungen zu spielen, ist für die Musiker selbstverständlich.
Mit Einspielungen von Werken Helmut Lachenmanns und Luigi Nonos gewann
das Quartett den Nachwuchspreis des „Diapason d’or de l’année“ in
Paris. Die Aufnahme der Streichquartette des französischen Komponisten
George Onslow wurde 2009 mit dem „Diapason d’or de l’année“
ausgezeichnet.
2012 spielt das Quartett im Konzerthaus Wien, in der Opéra de Lille,
beim Musikfest Stuttgart und bei der Ars Musica in Brüssel. Im Herbst
wird das Quatuor als Fellow beim Wissenschaftskolleg zu Berlin
residieren.
Preise:
CHF 40.-
Studierende / KulturLegi: CHF 20.00