Samstag, 5. März 2016, 19.30 Uhr
Aula der Universität, Freiburg
Junge Deutsche
Philharmonie
Christa Schönfeldinger,
Glasharmonika
Jörg Widmann,
Klarinette und Leitung
Programm:
- Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester
Nr.1 f-Moll op.73
- Jörg Widmann: ‹Dubairische
Tänze›
- Jörg Widmann: ‹Armonica› für Orchester
- Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr.
3
op. 56 (Schottische)
Sowohl die JDPH wie auch Jörg Widmann haben schon bei Eclatsconcerts
begeistert. Nun musizieren sie gemeinsam! Jugendliche Spielfreude,
gepaart mit instrumentaler Brillanz, trifft auf einen Solisten,
Dirigenten und Komponisten von Weltrang.
Die
Junge Deutsche
Philharmonie versammelt die besten Studierenden
deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie, nach bestandenem
Probespiel, zu einem Klangkörper mit höchsten künstlerischen
Ansprüchen. Neben dem großen sinfonischen Repertoire bilden die
zeitgenössische Musik und die historische Aufführungspraxis weitere
inhaltliche Schwerpunkte.
Jörg Widmann
gehört zu den aufregendsten und vielseitigsten Künstlern
seiner Generation. Solistische Auftritte führen ihn in dieser Saison zu
Orchestern wie Staatskapelle Berlin, Hamburger Philharmoniker,
Bamberger Symphoniker, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg,
Gürzenich-Orchester Köln, Helsinki Philharmonic Orchestra und Deutsches
Symphonie-Orchester Berlin, das unter Leitung Kent Naganos die Deutsche
Erstaufführung seiner Babylon Suite spielen wird. Das Cleveland
Orchestra unter Franz Welser-Möst widmete sich auf seiner
Europa-Tournee Jörg Widmanns Werk; Yefim Bronfman brachte mit den
Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle Widmanns erstes
Klavierkonzert zur Uraufführung.
Seine Tätigkeiten als Dirigent
erweitert Jörg Widmann stetig. So wird er in diesem Jahr unter anderem
mit dem London Chamber Orchestra und dem Irish Chamber Orchestra, bei
dem er soeben seine Position als Chef-Gastdirigent verlängert hat, zu
erleben sein.
Die Welt der Glasklänge eröffnete sich
Christa
Schönfeldinger Anfang der Neunzigerjahre. Zunächst hat sie
nach ihrem
Violinstudium in Wien die Orchesterlaufbahn eingeschlagen. Dann ist es
ausgerechnet ein Musikrätsel in einer Tageszeitung, welches sie und
ihren Mann Gerald, ebenfalls Musiker, auf ein ganz spezielles
Instrument aufmerksam werden lässt: die Glasharmonika. Sie wird den
weiteren künstlerischen Lebensweg der Beiden bestimmen. Ein Besuch bei
einem Münchner Instrumentenbauer bekräftigt den Entschluss zur
intensiven Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Musik aus Glas. Sie
führt schließlich zur Gründung des Wiener Glasharmonika Duos. Heute
gehört Christa Schönfeldinger zu den weltweit führenden Interpreten auf
der Glasharmonika. Sie konnte nicht nur die teilweise überlieferten
historischen Spieltechniken auf ein neues Niveau stellen, sondern das
Spiel auf der Glasharmonika mit neuen Techniken und zeitgenössischen
Musikästhetiken zu ungeahnten klanglichen Wirkungsmöglichkeiten
erweitern.
Preise:
CHF 40.-
Studierende / KulturLegi: CHF 20.-