Tokyo String Quartet
Seit
über 35 Jahren begeistert das Tokyo String Quartet Publikum und
Musikkritik auf der ganzen Welt. Gegründet 1969 an der Juilliard School
of Music in New York, besteht das Quartett heute aus dem Bratschisten
und Gründungsmitglied Kazuhide Isomura, dem zweiten Geiger Kikuei
Ikeda, der dem Quartett seit 1974 angehört und - seit 1999 - dem
Cellisten Clive Greensmith. Seit Juni 2002 spielt das Tokyo String
Quartet mit dem ersten Geiger Martin Beaver in seiner neuen Formation,
hochgelobt von Kritikern wegen des „wunderbar verfeinerten Klanges und
der tadellosen und delikat modulierten Ensemblebalance“ (New York
Times).
Neben dem klassischen Repertoire widmet sich das Tokyo
String Quartet auch der zeitgenössischen Musik. Im Laufe der Saison
2005/2006 standen zum Beispiel drei Uraufführungen an: Zunächst das 16.
Streichquartett des tasmanischen Komponisten Peter Sculthorpe im
November 2005 in Melbourne. Im März 2006 spielte das Ensemble ein neues
Streichquartett von Jennifer Hidgon in Arizona, worauf bereits im April
2006 die Uraufführung von Lera Auerbachs zweitem Streichquartett
„Urlicht“ in Spanien folgte.
In ihrer amerikanischen
Heimat setzen die vier Streicher auch in der neuen Saison ihre
Konzerttätigkeit als „Quartet-in-Residence“ am 92nd St. Y. - Center for
the Arts in New York fort und werden in vielen wichtigen Serien zu Gast
sein. Seit 1976 unterrichten die Mitglieder des Tokyo String Quartets
an der Yale School of Music, mit viel Engagement junge
Streichquartette. Darüber hinaus gibt das Quartett auch regelmäßig
Konzerte und Meisterkurse in Japan.
Das Tokyo String Quartett
hat bisher mehr als dreißig geradezu legendäre Aufnahmen
veröffentlicht, darunter die kompletten Quartette von Beethoven,
Schubert und Bartók. Für seine Einspielungen von Brahms, Debussy,
Dvorák, Haydn, Mozart, Ravel und Schubert erhielt das Quartett
zahlreiche Preise und Ehrungen.
www.tokyoquartet.com