Collegium Novum
Zürich
1993
gegründet, macht sich das Collegium Novum Zürich zum Ziel,
Musik der Gegenwart zu fördern und in hoch stehenden
Interpretationen zur Aufführung zu bringen. Gleichzeitig wird das
zeitgenössische Musikschaffen in Kontext zur Musik vergangener
Epochen gestellt. Wichtiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit
ist der direkte Kontakt mit den Komponistinnen und Komponisten sowie
der Austausch mit der Hochschule Musik und Theater Zürich. Das
rund 30 Mitglieder umfassende Solistenensemble kann dank seiner mobilen
Struktur flexibel auf jede Besetzung zurückgreifen, vom Solo bis
zu grossem Ensemble. So kann sich die Programmgestaltung ganz nach
inhaltlichen Kriterien ausrichten. Die Mitglieder treten mit dem
Ensemble auch solistisch in Erscheinung und nehmen neben ihrer
Tätigkeit im Collegium Novum Zürich führende Rollen im
Schweizer Kulturleben ein.
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Ensemble Arc-en-Ciel
Das
Ensemble ‹Arc-en-Ciel› wurde im Jahre 2001 an der
Hochschule Musik und Theater Zürich als Ensemble für
zeitgenössische Musik ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, den
Studierenden der HMT Z eine Plattform zu bieten, zeitgenössische
Musik auf hohem Niveau einzustudieren und aufzuführen.
In
der Werkauswahl werden immer wieder Akzente gesetzt, indem ein ganzes
Pro-gramm einem ausgewählten zeitgenössischen Komponisten
oder Komponistenkreis gewidmet wird. Bedeutende Schwerpunkte waren die
Konzerte mit Werken von Wolfgang Rihm, Henri Pousseur, Péter
Eötvös, Jonathan Harvey und Manuel Hidalgo sowie der Gruppe
der „Spéctralites“. Im Januar 2005 wurde die
Komponistin Isabel Mundry an der HMT vorgestellt.
Peter Hirsch
Peter Hirsch, 1956 geboren, studierte an der Musikhochschule
Köln und
wurde anschließend Assistent von Michael Gielen an der Oper
Frankfurt. 1984-87 war er dort 1. Kapellmeister. 1985 debütierte
er an der Mailänder Scala mit Luigi Nonos "Prometeo"
(Uraufführung der endgültigen Fassung). Im folgenden Jahr
leitete er die Uraufführungen von "Stephen Climax" von Hans Zender
in Frankfurt sowie von "Risonanze Erranti" von Luigi Nono in Köln.
Es folgten zahlreiche Opernproduktionen u.a. in Vancouver, an der
English und Welsh National Opera, der Scottish Opera, der Nederlandse
Opera (Rekonstruktion der Urfassung von Berlioz' "Benvenuto Cellini"),
der Oper Bonn sowie der Staatsoper Unter den Linden Berlin.
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