Philippe Racine, Flöte
Philippe Racine gehört zu den
vielseitigsten Musikern seiner
Generation und ist nicht nur ein
brillanter Interpret des traditionellen
Querflöten-Repertoires,
sondern auch ein engagierter
Verfechter von zeitgenössischer
Musik – Jazz und Improvisation
mit eingeschlossen. Diese Vielseitigkeit
brachte ihn mit
Musikern wie Ernesto Molinari,
Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach,
Thomas Demenga, András Schiff,
Bruno Canino, Brigitte Meyer
oder Simon Preston zusammen.
Als Solist und Kammermusiker
konzertiert Philippe Racine
in ganz Europa, Kanada, den
USA, Lateinamerika und im
Mittleren Osten. Eine beachtliche
Anzahl Plattenaufnahmen sowie
zahlreiche Rundfunk- und
Fernsehproduktionen zeugen
von seiner aussergewöhnlichen
Musikbegabung.
Philippe Racine tritt auch
vermehrt als Komponist in
Erscheinung. ‹Promenade›, sein
Violinkonzert mit dem französischen
Geiger Raphaël Oleg als
Solisten, konnte am Internationalen
Musikfestival Luzern
2001 einen grossen Erfolg verbuchen.
Philippe Racine lebt
in Paris und unterrichtet an der
Musikhochschule Zürich.
Ernesto Molinari, Klarinette
Eine rege Konzerttätigkeitals Kammermusiker und Solist
führten Ernesto Molinari zu
den wichtigsten Festivals in
ganz Europa wie dem Festival
d’automne in Paris, den
Salzburger Festspielen, dem
IMF Luzern und dem Festival
Wien Modern. Neben der
Interpretation von klassischen,
romantischen und zeitgenössischen
Werken beschäftigt
sich Ernesto Molinari auch
mit Jazz und Improvisation. Zahlreiche
Werke wurden extra für
ihn komponiert. Seine Konzerttätigkeit
wird begleitet von
Rundfunk- und CD-Aufnahmen,
u. a. mit Werken von Arnold
Schönberg, Brian Ferneyhough,
Jean Barraqué, Michael Jarrell
und Emanuel Nunes. Ernesto
Molinari war von 1994 – 2005
Mitglied des Klangforum Wien.
Er lebt heute in Bern und ist
Dozent an der dortigen Hochschule
der Künste.
Florian Kellerhals, Geige
Florian Kellerhals stammt aus
einer Musikerfamilie aus
Basel. Sein Studium absolvierte
er in Basel, Bern und an der
Inter national Menuhin Music
Academy (IMMA) in Gstaad
bei Meistern wie Yehudi Menuhin,
Sandor Vegh, Igor Ozim und
Hermann Krebbers.
In seiner Funktion als Solist,
Kammermusiker und Mitglied
der Camerata Bern nahm er an
Studioaufnahmen und Tourneen
u. a. mit Heinz Holliger, Yehudi
Menuhin, András Schiff und
Thomas Zehetmair teil. 1993 liess
er sich in Norwegen nieder,
wo er zum Konzertmeister des
Symphonieorchesters Stavanger
ernannt wurde.
Barbara Suter, Geige
Barbara Suter erwarb ihr
Konzertdiplom bei Hansheinz
Schneeberger in Basel.
Weiterführung der Studien
mit Ifrah Neaman an der
Guildhall School in London,
mit Salvatore Accardo in
Rom und dem Alban Berg-
Quartett in Wien. Während
mehreren Jahren spielte
sie in verschiedenen Orchestern
wie dem Orchester des Teatro
la Fenice in Venedig, dem
Tonhalle-Orchester Zürich und
dem Symphonieorchester
Basel. Als Solistin hatte sie Gelegenheit,
mit den Festival
Strings Luzern und der Camerata
Bern die ganze Welt zu bereisen
und mit beruühmten, international
bekannten Musikern
aufzutreten. Als Mitglied des
Amati-Quartetts (1981 – 1991)
erhielt sie diverse internationale
Preise sowie einige begehrte
Auszeichnungen für Studioaufnahmen.
Renée Straub, Bratsche
Die Bratschistin Renée Straub
wurde in San Francisco geboren
und absolvierte ihr Studium
in Cincinnati bei Donald McInnes
und dem La Salle Quartett.
Weiterführung der Studien an
der International Menuhin
Music Academy in Gstaad. Nach
ihrer Ankunft in Bern wurde
sie Mitglied der Camerata Bern,
die sie während der nächsten
10 Jahre auf Welttournee
be gleitete. Hinzu kommen zahlreiche
Studioaufnahmen für
Rundfunk und Plattenfirmen.
Gegenwärtig ist sie als Solistin
und Kammermusikerin in verschiedenen
Formationen tätig
und erteilt Unterricht für Geige
und Bratsche.
David Lauri, Cello
David Lauri wurde in Basel geboren
und absolvierte sein
Studium am Luzerner Konservatorium
bei Stanislav Apolin,
in Maastricht und Basel in
der Konzertklasse von Radu
Aldulescu. Er studierte mit
Piero Farulli vom Quartetto
Italiano und mit Walter Levin
vom La Salle Quartett. Als
Mitglied des Euler Quartetts und
des Ensemble SIMC nimmt er
an zahlreichen Auslandstourneen
in Deutschland, Frankreich,
Österreich, Schweden, Australien
und Südamerika teil. Dazu
kommen Rundfunk- und Plattenaufnahmen
(Accord, Cantando).
Seit 1984 Lehrtätigkeit an der
Musikakademie Basel.
Käthi Steuri, Kontrabass
Käthi Steuri wurde in der Nähe
von Bern geboren. Sie studierte
bei Béla Szedlàk in Bern und
bei Francesco Petracchi in Genf.
Nach dem Studium nimmt sie
schon bald eine rege Konzertätigkeit
mit dem Orchestre de la
Suisse Romande, der Camerata
Lysy in Gstaad, der Camerata
Zürich, der Opera Factory Zürich
und dem Ensemble für neue
Musik Zürich auf. Daneben auch
langjährige Lehrtätigkeit an
verschiedenen Musikschulen.
Gegenwärtig ist Käthi Steuri vor
allem als Kammermusikerin
gefragt. Sie ist seit mehreren
Jahren Mitglied der Camerata
Bern, des Collegium Novum
Zürich, des Dorian Consort, von
La Strimpellata Bern und des
Trio Basso Bern, mit denen sie die
ganze Welt bereist.
Andreas Erismann, Cembalo
Andreas Erismann begann seine
Karriere 1984 an den Internationalen
Händelfestspielen
in Göttingen. Es folgten Einladungen ans Mozarteum in
Salzburg sowie an die Cambridge
Society for Early Music in Boston
(USA).
Erismann ist Mitglied der
Camerata Bern und wird als
Partner in der Kammermusik sehr
geschätzt. Er ist Lehrer für
Cembalo, Clavichord und Basso
continuo an der Musikhochschule
Bern.
Grosses Aufsehen erregte der
Künstler mit seiner Interpretation
von Werken für Clavichord am
Internationalen Symposium für
Clavichord in Magnano (Italien)
sowie bei der British Clavichord
Society in London.
Eric Ferrand-N’Kaoua, Klavier
Der französische Pianist wurde
1963 geboren und begann seine
Ausbildung bei Madeleine de
Valmalète. Bald darauf beginnt er
sein Studium am Conservatoire
National Supérieur de Paris,
wo er bereits mit 14 Jahren den
einen Preis für Klavier und
im Jahr darauf einen ersten Preis
für Kammermusik erhält. Mit
17 Jahren erreicht er das Finale
des Concours Clara Haskil in
Vevey und geht als Preisträger
aus dem Concours Santander
hervor. 1982 wird er ans Klavierfestival
in Yokohama eingeladen
und tritt in der Folge mit verschiedenen
japanischen Symphonieorchestern
auf. Im Jahre 1988
wird er als Solist vom Nationalorchester
der Sowjetunion
verpflichtet und tritt ab 1992
an Konzerten in Moskau,
Jekaterinburg, Kiew und verschiedenen
Hauptstädten
Europas auf.
Als eklektischer Musiker
spielt Eric Ferrand-N’Kaoua mit
ebensoviel Begeisterung die
Goldberg-Variationen von Bach
(CD im Jahre 2002) als auch
klassischen Jazz, wobei er ohne
weiteres imstande ist, Bartok
mit Stücken aus dem amerikanischen
Standard-Repertoire zu
kombinieren. Der Pianist
erhält regelmässig Einladungen,
etwa vom Berlioz-Festival,
dem Miami Piano Festival wie
auch von Radio France oder der
Pennsylvania Sinfonia.